Good Food Collective: Hungrig nach Veränderung

 

Wenn es um gesundes Essen geht, ist Berlin durch das Good Food Collective: um eine starke, gemeinschaftliche Stimme reicher, mit dem Ziel, politische und wirtschaftliche Strukturlösungen zu finden für ein zukunftsfähiges Ernährungssystem und gegen übermäßigen Konsum, Hunger und Ausbeutung. Das Good Food Collective: ist ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Akteuren der Lebensmittelbranche, welche die Vision einer solidarischen und ökologischen Gesellschaft teilen.

 

Durchaus ist die Durchsetzung eines nachhaltigen Ernährungsstils das Gebot der Stunde. Zwei Milliarden Menschen leiden weltweit an Hunger, in Deutschland wirft man rund ein Drittel aller Lebensmittel weg. Um hier einen wirkliche Veränderung bewirken zu können, braucht es Rückenwind durch die Politik. Partnerschaftlich mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung haben die Initiatoren, good beverages und Conflictfood, das Good Food Collective: Forum auf die Beine gestellt, dass am Samstag den 17. Oktober im bUm-Kreuzberg stattfinden wird. Ziel des Forums soll sein, „den Besuchern die Möglichkeit zu geben, sich mit einem nachhaltigen Konsum zu beschäftigen und demokratisch einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln zu diskutieren“ , so Laura Zumbaum, Co-Initiatorin des Good Food Collective. Abgerundet wird die Veranstaltung mit rund ein Dutzend spannender Keynotes, 50 Podiumsgästen, 40 Workshops, 10 Künstler*innen, Kino, Kulinarik und vieles mehr.

 

 
 
 
 

 

 

Doch bis zum Oktober gibt es auch in Zeiten größter Unsicherheit noch einiges zu tun,
um alle an einen Tisch zu bringen, um ein faires, ökologisches Ernährungssystem zu schaffen. Dabei bezieht das Good Food Collective Postion: Nein zu Ausbeutung und Billiglöhnen. Nein zu Wertschöpfungsketten, die auf Kosten vieler gehen. Nein insbesondere zu einer Ernährung, die krank macht. Deshalb setzt man sich für eine gerechte Umverteilung ein und fordert faire Löhne und einen ökologisch nachhaltigen Anbau.

Doch auch der Konsument muss in die Pflicht genommen werden, der oftmals den Bezug zu Nahrungsmitteln verloren hat, vom Anbau bis hin zum Konsum. Dabei soll die Wertschätzung für Essen wieder entdeckt werden. Es gehe dabei nicht um Verzicht. Im Gegenteil – es gehe um verantwortungsvollen, gemeinschaftlich zelebrierten Genuss. Letztendlich haben wir als Konsumenten es in der Hand, wie wir uns zukünftig ernähren wollen. Jeder von uns hat eine Wahl.

+ info und Anmeldung Good Food Collective: Forum