Wenn DIY-Luxus zum Wahren Savoir-faire wird

 
 

Bekannte Luxusmarken thematisieren oftmals ihre historische Handwerkskunst. Ihr einzigartiges savoir-faire lockt die Verbraucher zum Kauf des allerfeinsten Kunsthandwerks. Jedoch ist der Besitz einer Luxustasche kein Symbol für Status und Erfolg mehr.

 
 
 

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Unsere sehr kreative Generation ist der Tradition längst entwachsen. Sie haben eine Veränderung eingeleitet, um bestehende Luxusprodukte aufzuwerten oder zu rekonstruieren. Dabei erschaffen sie einen neuen Look der ihre Persönlichkeit widerspiegelt. Dies involviert nicht nur die Suche nach ethischen und nachhaltigen Stücken, sondern auch ihre Affinität zu Neuartigkeit, Einzigartigkeit und Persoönlichkeit. Von Gucci-Paperbags die in eine Tasche umgewandelt wurde, über Chanel-Knöpfe, die zu Ohrringen oder Halsketten wurden, bis hin zu von Fashionista Love Marie Escudero handbemalten Hermes-Taschen.

 
 
 
 
 
 
 
 

In der neuen Luxusszene schätzen traditionelle Marken zunehmend Social Media und passen sich dem Trend an. Marken wie Alexander McQueen, Dior und Ganni produzierten Instagram-Tutorials und -Kampagnen, die unter anderem Skizzen und Fotoshootings involvierten. Dabei forderten sie ihre Kunden auf, ihre eigenen Stücke unter der Leitung der Pioniere zu kreieren. Mit Blick auf kundenorientiertere Marken wie Dickies und A-Cold-Wall haben sie den Trend weitergeführt und bieten Deadstock-Stoffe, Marken-Hardware-Kits und Logo-Patches zum Nachmachen an. 

Es ist nicht mehr das Markenlogo, dass Kunden anzieht, sondern die Interaktion und Offenheit gegenüber Kunden, denn Gen-Z muss als bald größte Verbauchergrupper gehört werden. Markentransparenz und involvierte Kunden sind entscheidende Markenwerte für die Zukunft, in der Maison's ihr Savoir-faire mit ihrem gesamten Publikum zelebrieren. Wir vereinen zwei Kräfte und freuen uns auf einen höheren und kreativeren Ausdruck nachhaltiger Mode.

 
 

+ Worte: 

Yoyo Ho
Luxiders Magazine